Ausbildung zum FamilienTeam-Trainer
Damit Lernen leicht ist und Spaß macht, und damit die Eltern bei jeder
Übung die Erfahrung machen „Es funktioniert! Ich kann das!“ wird von
den FamilienTeam-Trainer/innen viel verlangt. Das Wichtigste ist der
wohlwollende, positive Blick auf die Eltern und ihre Stärken. Die
Trainer/innen unterstützen so wenig wie möglich, aber so viel wie
nötig, damit die Eltern Erfolge für sich selbst verbuchen können (und
nicht etwa dem Trainer zuschreiben). Dazu braucht es eine rasche
Auffassungsgabe (was läuft gerade?), eine klare „Vision“ (wie kann es
weitergehen?), sprachliche Gewandtheit (wie bringe ich das rüber?) und
eine Riesenportion Einfühlungsvermögen (in Kinder und Eltern
gleichermaßen). Wie die Trainer eingreifen, wird maßgeschneidert auf
das, was diese Mutter / dieser Vater in dieser Situation gerade
braucht.
Voraussetzungen
Die sichere und gekonnte Anwendung der
FamilienTeam-Interventionen erfordert
- eine pädagogisch-psychologische
Grundausbildung
- Erfahrung in der Leitung von Gruppen
- ggf. Erfahrung als EPL-/KEK-Trainer/in
(das verkürzt die Ausbildung)
- eine intensive, erfolgreich
abgeschlossene Ausbildung zur/zum FamilienTeam-Elterntrainer/in, die
mit einem Zertifikat bescheinigt wird
- regelmäßige Teilnahme an den
FamilienTeam-Supervisionen.
Nur zertifizierte Trainer/innen dürfen
FamilienTeam, das patentrechtlich geschützt ist, anbieten. Acht bzw. 12
Ausbildungskandidat/innen werden intensiv von zwei bzw. drei
Ausbilder/innen in der Aneignung der erforderlichen
Trainerinterventionen unterstützt.
Voraussetzung für die jährliche Verlängerung des Zertifikats ist die
regelmäßige Durchführung der Kurse sowie die Teilnahme an den
Supervisionen (mindestens ein ganzer Tag pro Jahr).
Ausbildungstermine
Der Termin für den nächsten Ausbildungskurs ist noch offen. Dieser umfaßt typischerweise insgesamt 12 Ausbildungstage an
Wochenenden und einigen Freitagen.
Genaue Termine und Informationen werden hier bekanntgegeben.
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